Die gebürtige Römerin Silvia Colombini entstammt einer musikalischen Familie, die Operngeschichte geschrieben hat: so ihr Großvater, der Komponist Giancarlo Colombini (siehe auch www.giancarlocolombini.org) oder ihre Großonkeln, die Sänger Roberto Stagno, Giuseppe Bellantoni sowie Puccinis Lieblingsbariton  Edoardo Camera.

Nach ihrem Diplom in den Fächern Gesang und Violine begann zunächst als Instrumentalistin zu arbeiten, um sich dann dem Gesang zu widmen; sie  ist Preisträgerin bei drei Gesangswettbewerben.  

Auf Empfehlung Edita Gruberovas vervollständigte sie ihre Studien bei deren Lehererin, Ruthilde Bösch, und gab 1999 in Wien ihr Operndebüt in der Partie der Adele in „Die Fledermaus“.
Bis zum heutigen Tag hat Silvia Colombini  bei  mehr als 400 Aufführungen   in wichtigen Opernhäusern in Italien und im Ausland mitgewirkt und zahlreichen Partien des Lyrischen und Koloratursopranfaches interpretiert.  
Sie singt in der italienischen, französischen, spanischen, englischen, russischen, tschechischen und chinesischen Sprache.

Sie sang die Hauptpartien  wie die Amina in „La Sonnanbula“  (Teatro Bellini  Catania), die  Adina in  „L' Elisir d’amore“  (Oper Köln,  New Israeli Opera), den Oscar in „ Un ballo in maschera“  (Fondazione Arena di Verona, Aalto Theater Essen), die Norina in „Don Pasquale“ (Dublin Operahouse, Stadttheater Bern, Aalto Theater Essen), die Gilda in „Rigoletto“  (Aalto Theater  Essen), die Titelpartie in „Lakmé“ (Teatro Massimo Palermo), die  Vivetta in „L' Arlesienne“  (Bayerischer Rundfunk,  Staatstheater Regensburg), die Musetta in „La Bohème“ (Teatro Bellini Catania), die Gretel in „Hänsel und Gretel“ (Aalto Theater Essen), den Hirten in „Tannhäuser“(Teatro dell'Opera Roma), die 1. Nichte in „Peter Grimes“  (Teatro Regio Torino).
Die Fachzeitschriften loben sie als vorzügliche Interpretin im Mozartfach: Blonde in „Entführung aus dem Serail“ (Semperoper Dresden,  Teatro Regio Torino, Fondazione Petruzzelli Bari, Teatro  Palma de Mallorca), die Königin der Nacht in der „Zauberflöte“ (Semperoper Dresden, Staatsoper  Berlin, Oper Köln , Oper Frankfurt, Oper Bonn), die Despina in „Così fan tutte“ (São Carlos Lissabon, Festival Mozart La Coruña), die Elisa in  „Re Pastore“ (Théâtre Royal de La Monnaie Bruxelles, Grand Théâtre de Luxembourg, Teatro Fraschini Pavia, Teatro Sociale Como), die Susanna in „Le nozze di Figaro“ (Aaltotheater  Essen).

Sie wirkte bei den Festspielen in Salzburg  sowie beim Maggio Musicale Fiorentino.
Sie sang eine der anspruchsvollstennn Partiefür Soprananan, die Cordelia, in der Oper  „Lear“  am Teatro Regio Torino sowie an der  Semperoper in Dresden.

Im Konzertbereich ist Silvia Colombini als Interpretin von Kirchenmusik, bei Sinfoniekonzerten, Galaveranstaltungen und Konzertanten Opern aufgetreten z.B.  beim Bayerischen Rundfunk, Leipziger Gewandhaus, Mitteldeutschen Rundfunk, im Münchener Gasteig, beim Brückner Fest Linz sowie bei den Salzbürger Festspielen, beim Bodensee Festival, bei der Mehli Metha Music Foundation Bombay, beim Auditorium Parco della Musica Rom, beim Auditorium Nino Rota Bari u.a.
2010 trat sie bei einem Konzert im vatikanischen Nervi-Saal vor Papst Johannes Paulus II; 2011 im Quirinal beim Neujahrskonzert in Anwesenheit der Italienischen emeritierten Präsidenten Carlo Azelio Ciampi.

Silvia Colombini arbeitete unter der Leitung von Dirigenten wie Friedemann Layer, Fabio Luisi, Miguel Gomez Martinez, Zubin Metha, Tomas Netopil, Dennis Russel Davies, Stefan Soltesz, Marcello Viotti u.a. sowie zusammen mit Regisseuren wie Willy Decker, Dieter Kaegi, Peter Konwitschny, Eike Gramms, Cesare Lievi, Luca Ronconi, Johannes Schaaf u.a.
Gastspiele
Ausgedehnte Gastspiele führten Silvia Colombini nach Japan in der Partie der Adele in „Die Fledermaus“ mit der Wiener Kammeroper und als Musetta zusammen mit dem Teatro Bellini Catania. 
Seit 2012 tritt  sie regelmäßig mit Recitals  in der Volksrepublik China  unter anderem auch mit dem Limes Ensemble auf.

Silvia Colombini wirkte  u.a. mit dem Jazzpianisten Danilo Rea bei Opern-Jazzkonzerten mit. Zusammen mit Rea und Martux spielte sie die CD „Reminiscence“ für das Label Parco della Musica Records ein.
 Seit der Spielzeit 2012-2013 tritt sie zusammen mit dem Ensemble Limes bei  szenischen Konzerten auf mit Opern- und Operettenarien, Liedern und  Folksongs in Originalsprache.

 

Silvia Colombini unterrichtet bei der Mailänder Musikakademie Brera eine eigene Unterrichtsmethode